12/06/2024

📜Neue Forschungsergebnisse: Getting to know your customer!

❓Welchen Einfluss haben digitale Identitäten beim Onboarding von Kunden?



🔗Link zum Paper: ResearchGate



In unserer Bubble der digitalen Identitäten diskutieren wir gerne über technische Lösungen, deren Ausgestaltung und Akze ptanz.



Der Spielraum der Verwaltung wird bei der Auswahl von Verfahren durch Regulatorik stark eingeschränkt. Hier sehen wir unsere eID, PID, EUDIW, etc.



In der Privatwirtschaft gibt es solche Vorgaben meist nicht. Risikokalküle und Kosten-Nutzen-Abwägungen steuern hier die Technologiewahl.



Unsere Fallstudie in einem Mobility-Ökosystem zeigt: Bei der Herstellung von Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Kunden wird eine unerwartet hohe Zahl an Verfahren für verschiedenste Attribute eingesetzt. Solche spezifischen Investitionen führen zu hohen Kosten und stoßen Nutzende durch Mehraufwände vor den Kopf.



Die Potenziale für eine universelle Identitätsinfrastruktur sind also enorm. Hierfür ist aber ein Umdenken bei den Organisationen notwendig. Wir empfehlen also auf dem Weg zu einer eIDAS-2.0-Readiness eine Analyse der Informationsbedarfe und dem institutionellen Umfeld des Unternehmens, welche die Technologiewahl determinieren. In der Zukunft könnte man so verschiedene Implementierungsoptionen besser vergleichbar machen und einem Costing unterziehen.



Daniel Richter
Daniel RichterWissenschaftlicher Mitarbeiter
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