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Dank der #EUDI-Wallet Pilotierung, den die Landeshauptstadt Dresden in Zusammenarbeit mit der SPRIND - Bundesagentur für Sprunginnovationen und dem Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung durchführt, bekommt das Thema nun zunehmend Aufmerksamkeit in der breiteren Öffentlichkeit.
Wie kam es dazu? Bereits im Jahr 2020 haben wir die Konzeptionsphase für das Schaufensterprogramm "Sichere Digitale Identitäten" erfolgreich abgeschlossen und damit das Großprojekt ID-Ideal nach Sachsen holen können. Dies in Dresden die Initialzündung für die Enstehung eines Ökosystems aus #Wirtschaft, #Wissenschaft und #Verwaltung gesorgt.

📣 Letzten Samstag war es endlich so weit! Beim Sommerempfang des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Dresden wurde offiziell bekanntgegeben, dass Dresden die Pilotkommune für die deutsche EUDI-Wallet wird! 👨🏫 Zu diesem Anlass präsentierte Robert Schröder vom Eigenbetrieb IT die geplanten Szenarien (z.B. Ehrenamtskarte, Dresden Pass) anhand eines Prototypen, der das Zusammenspiel zwischen BundID, EUDI-Wallet und Fachverfahren der Stadt sehr anschaulich illustriert. Die Vorstellung hat unter den Anwesenden unmittelbar zur Diskussion weiterführender Potenziale, wie z.B. proaktive Verwaltung, geführt. 🏆 Ich bin sehr stolz darauf, dass wir es in Dresden mit dem Thema so weit gebracht haben! Der Status als Pilotkommune ist der Erfolg vieler Akteure, die seit dem Start des Schaufensterprojekts "ID-Ideal" vertrauensvoll zusammenarbeiten. 😍 Nun ist es Aufgabe der lokalen Akteure, diese Chance zu nutzen und gemeinsam mit der SPRIND - Bundesagentur für Sprunginnovationen sowie dem Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung Anwendungen zu realisieren, die spürbare Mehrwerte für die Bürgerinnen und Bürger schaffen. Wir werden uns mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden im Rahmen des Projekts "SaxTrust" zur Pilotierung beitragen. Erste Gespräche für die sachsenweite Übertragung der Dresdner Aktivitäten laufen bereits! 💡 Die EUDI-Wallet ist viel mehr als ein technisches Projekt. Richtig und sinnvoll angewendet, kann sie zu einer deutlichen Vereinfachung der Interaktionen der Bürgerinnen und Bürger mit der Verwaltung führen und gleichzeitig durch automatisierte Prüfung der Daten die Mitarbeitenden entlasten. Schließlich ist eine handlungsfähige Verwaltung ein wichtiger Beitrag zum Vertrauen der Menschen in den Staat und die Demokratie. Packen wir's an!

Das Co-Creation Lab Verwaltungsdigitalisierung der Landeshauptstadt Dresden und der HTW Dresden ist nominiert für den 24. eGovernment-Wettbewerb. Der Wettbewerb würdigt wegweisende Projekte im öffentlichen Sektor, fördert innovative Ansätze und setzt Anreize für eine zeitgemäße Modernisierung auf Basis der Digitalisierung im Bereich der öffentlichen Verwaltungen, Sozialversicherungsträger und Gesundheitsinstitutionen.
Das Co-Creation Lab ist ein Folgeprojekt des Schaufensterprojekts ID-Ideal. Die Entwicklung sicherer digitaler Identitäten und Nachweise führte seitens der Landeshauptstadt zu Ausblicken, wie Verwaltungsprozesse technisch automatisiert werden könnten. Der Schlüssel dazu sind digitale Identitätslösungen für Verwaltung (RessortID) und Bürger (KommPass). Allerdings müssen die Verwaltungsprozesse vorher auf den Digitalisierungsprüfstand. Aspekte, wie Usability, Vereinfachung und Beschleunigung sind für Prozessinnovationen entscheidend, dürfen jedoch nicht aus der bürokratischen oder rein technischen Perspektive gedacht werden. Seitens der Verwaltung besteht hier dringender Bedarf, die Bürgerperspektive einzunehmen, insbesondere die der Digital Natives. Um Disruption möglich zu machen, wird im Rahmen des Co-Creation Labs die Frage in den Raum gestellt: „Wie würde 2025 z.B. eine Abiturientin einen Verwaltungsprozess gestalten?“
Sie können die Nominierung mit Ihrer Stimmabgabe unterstützen. Hier geht's zum Publikumsvoting - eGovernment-Wettbewerb 2025. Das Voting ist vom 2. Juli bis zum 17. August 2025 geöffnet.

Was lange währt, wird gut. Nun ist er da, der Sammelband der SDI-Schaufensterprojekte. Das Buch steht kostenlos zum Download unter
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-47708-0
Das Hardcover-Buch ist am 1. Juli 2025 verfügbar.

Aus der Zusammenarbeit der Schaufensterprojekte IDunion, SDIKA und ID-Ideal ist im Rahmen der Arbeit am gemeinsamen Glossar der „Wegweiser digitale Identitäten und Nachweise“ entstanden, der unter folgendem Link zu finden ist:
https://zenodo.org/records/14215460
Ziel dieses Wegweisers ist es, einen Einstieg in die Begriffswelt digitaler Identitäten und ihrer Anwendungen bereitzustellen, die Einzug in den öffentlichen Sprachgebrauch unserer digitalisierten Gesellschaft finden.

Der Open Identity Summit dient dem Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis zu Thema digitale Identitäten und Vertrauen. Schwerpunkte in diesem Jahr sind Identity Management, Trust Services, Open Source, Internet of Things, Digital Wallets, Privacy, AI, und Cloud Computing.
Die Einreichungsfrist ist der 31.01.2025. Angenommene Beiträge werden in der Serie "Lecture Notes in Informatics" (LNI) der Gesellschaft für Informatik veröffentlicht (https://dl.gi.de/communities/2041532b-fd42-48dd-bc75-7511345b4f01).
Alle Details zu den Themen und den Einreichungsmodalitäten finden sich im CfP: https://unibw.de/oid/cfp.

❓Welchen Einfluss haben digitale Identitäten beim Onboarding von Kunden? 🔗Link zum Paper: ResearchGate In unserer Bubble der digitalen Identitäten diskutieren wir gerne über technische Lösungen, deren Ausgestaltung und Akze ptanz. Der Spielraum der Verwaltung wird bei der Auswahl von Verfahren durch Regulatorik stark eingeschränkt. Hier sehen wir unsere eID, PID, EUDIW, etc. In der Privatwirtschaft gibt es solche Vorgaben meist nicht. Risikokalküle und Kosten-Nutzen-Abwägungen steuern hier die Technologiewahl. Unsere Fallstudie in einem Mobility-Ökosystem zeigt: Bei der Herstellung von Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Kunden wird eine unerwartet hohe Zahl an Verfahren für verschiedenste Attribute eingesetzt. Solche spezifischen Investitionen führen zu hohen Kosten und stoßen Nutzende durch Mehraufwände vor den Kopf. Die Potenziale für eine universelle Identitätsinfrastruktur sind also enorm. Hierfür ist aber ein Umdenken bei den Organisationen notwendig. Wir empfehlen also auf dem Weg zu einer eIDAS-2.0-Readiness eine Analyse der Informationsbedarfe und dem institutionellen Umfeld des Unternehmens, welche die Technologiewahl determinieren. In der Zukunft könnte man so verschiedene Implementierungsoptionen besser vergleichbar machen und einem Costing unterziehen.

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